NIKE- die Unternehmensgeschichte

Vom Vertrieb zum weltweiten ProduzentenNike ist der Name der griechischen Göttin des Sieges. Sie lebte mit Zeus auf dem Olymp und flog in der Antike immer dann vom Berg herab, wenn die Griechen ihre Unterstützung im Kampf brauchten. Nike, was auch Sieg bedeutet, gab den antiken Griechen den Glauben an Sieg und Erfolg. Insofern ist dies ein ganz ausgezeichneter Name für eine Firma die sich mit Sportartikeln beschäftigt.

Vom Vertrieb zum weltweiten Produzenten

Die Firma Nike ist ein international tätiger Sportartikelanbieter mit Sitz in den Vereinigten Staaten, genau gesagt in Beaverton im US-Bundesstaat Oregon. Gegründet wurde sie im Jahr 1972. Doch sie geht auf das Unternehmen Blue Ribbon Sports zurück, das einige Jahr zuvor gegründet wurde. An der “University of Oregon” trafen sich Bill Bowerman und Phil Knight. Bowerman gehörte zu diesem Zeitpunkt zu den amerikanischen Top-Trainern der Leichtathletik und Knight war ein hervorragender Mittelstrecken-Läufer. Die Beiden verband eine Freundschaft, die Großes hervorbringen sollte: Im Jahr 1960 ging es dann auch weiter. Knight war mit dem Studium der Ökonomie beschäftigt, während Bowerman ein neues Design für Leichtathletikschuhe entwickelte. Mit diesen Schuhen erzielten die Läufer der “University of Oregon” bei der Olympiade neue Rekorde. 1964 wurde dann das Unternehmen “Blue Ribbon Sport” gegründet. Es vertrieb die ersten, von der der japanischen Firma “Onitsuka Tiger Company” hergestellten Sportschuhe. Bis ins Jahr 1966 wurden die Schuhe noch vom Auto aus verkauft, dann wurde die erste Verkaufsniederlassung im kalifornischen Santa Monica eröffnet.

Eine Weltfirma feiert Welterfolge

Fortan setzten Bowermann und Knight Maßstäbe. So auch 1967 mit dem Marathon-Schuh, dem ersten Laufschuh, der eine leichte und besonders haltbare Nylon-Oberfläche hatte. Weitere Schuhlegenden folgten. 1968 war es beispielsweise der Cortez-Running-Schuh, das bestverkaufte Tiger-Modell überhaupt. Ihm folgte der erste, auf der ganzen Länge luftgepolsterte Sportschuh, der Boston-Schuh. Eine Innovation folgte auf die andere und das Unternehmen expandierte. Im Jahr 1971 endlich beginnt die Blue Ribbon Sports ihre eigene Schuh-Linie auch selbst zu produzieren. Nach einem Streit im Jahr 1972 sind die Geschäftsbeziehungen zwischen der Blue Ribbon Sports und “Onitsuka Tiger” am Ende. Nun präsentiert die BRS bei den Olympia-Ausscheidungswettkämpfen zum ersten Mal das Label NIKE. Es sind die sogenannten MOON Schuhe, die wieder Sportgeschichte schreiben. Sie besitzen eine Waffle®-Außensohle: Eine Sohle, bei der das Profil hervorragt, wodurch der Schuh leichter, haltbarer und griffiger wird.

Die Siegesgöttin gibt nicht auf

Seit jener Zeit ist Sport ohne NIKE nicht denkbar. Doch die Firma ruht sich nicht auf ihren Lorbeeren aus, sondern setzt weiter auf Innovation. Mit dem Air Zoom Moire stellt NIKE den ersten Schuh vor, der digital kommunizieren kann. Der Schuh spricht mit dem Apple iPod® nano. Gemeinsam sind Schuh und iPod® die ultimativen Lauftrainer. Der Air Zoom Moire vermittelt über die drahtlose Verbindung Informationen über die absolvierte Strecke, die Laufzeit, die Geschwindigkeit und die verbrannten Kalorien. All das wird im iPod gespeichert und kann jederzeit abgerufen werden. Darüber hinaus wird über die Kopfhörer ein Feedback gegeben – gleichzeitig und in Echtzeit. Wie dieser Schuh zeigt, ist NIKE bestens für die Zukunft gerüstet. Das erklärte Ziel ist es deshalb auch weiterhin Schuhe und Sportartikel zu entwickeln mit denen Athleten schneller laufen, weiter springen und höher fliegen.

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